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Vorträge

Archäologische Vorträge in Bonn
Vorschau Sommersemester 2022

jeweils 18.00 c.t.,

AVZ III, Hörsaal 1, Römerstr. 164

oder LVRLandesmuseum, Colmantstr. 14–16

(Es gilt Maskenpflicht - Medizinische Masken)

Institut für Klassische Archäologie und Kulturanthropologie
Abt. für Klassische Archäologie



Donnerstag, 19.05.2022
Prof. Thomas Stöller (Universität Bochum), Tod im Salz. Einblicke in eine antike Bergbaukatastrophe und die Wirtschaftsgeschichte des antiken Persien (AV-Vortrag) (AVZ III)

Im Winter 1993 wurden einzigartige Salzmumienfunde am Salzberg Douzlakh bei Chehrabad in der Provinz Zanjan (Nordiran) geborgen. Neue Funde 2004 und 2005 sowie interdisziplinäre und internationale Forschungen und montanarchäologische Ausgrabungen beleuchten das dortige Salzbergwerk in der Zeit der persischen Großkönige. Die Siedlungs- und Landschaftsgeschichte der Region und deren Beziehung zum Bergwerk zeigt das Funktionieren der Grube und ihre Versorgung, die Gewinnung von Arbeitskräften, teilweise aus weit entfernten Gegenden, und die wirtschaftliche Bedeutung der Anlage. Im Mittelpunkt der Überlegungen stehen mehrere archäologisch überlieferte Grubenunglücke um 400 v. Chr. Am Deutschen Bergbau-Museum Bochum wurde im April 2021 hierzu die Sonderausstellung „Death at Salt“ eröffnet.  

Donnerstag, 23.06.2022
wird noch bekannt gegeben


Donnerstag, 30.06.2022
Dr. Carina Weiß (Würzburg), Der böse Blick und seine Abwehr – Amulette und Abwehrmittel gegen den bösen Blick in Antike und Neuzeit (AVZ III)

Der böse oder schräge Blick, zumeist aus Neid gespeist und in seiner Wirkung für den Betroffenen verheerend, hat das Denken und Fürchten der Menschen seit jeher beschäftigt. Die Antike hielt gegen die Macht des Auges eine Vielzahl von Abwehr-mitteln parat. Einige davon, darunter Amulette, Baskania, aber auch Abwehrzauber und -strategien kommen in dem Vortrag zur Sprache.


Donnerstag, 07.07.2022
Dr. Silva Bruder (Landesmuseum Trier), ‚Making of‘ der Ausstellung, Untergang des römischen Reichesʻ (AV-Vortrag - AVZ III)

Mittwoch, 13.07.2022 (Achtung: geänderter Termin)
Prof. Dr. Stefan Feuser (Bonn), Stadt, Land und Meer. Häfen als Wirtschaftsfaktor und Prestigeobjekt (AVZ III)

In allen Epochen der Menschheitsgeschichte waren die Küstenabschnitte Orte intensiver Siedlungstätigkeit. Vor allem die großen, architektonisch aufwändig gestalteten Hafenstädte waren die entscheidenden Schnittstellen zwischen den Lebensräumen Land und Wasser. Anhand ausgewählter Beispiele des Hellenismus und der römischen Kaiserzeit möchte ich im Vortrag zeigen, dass der Bau von Häfen sich nicht einseitig nur mit wirtschaftlichen Notwendigkeiten begründen lässt, sondern auch mit dem Repräsentationsbedürfnis unterschiedlicher Eliten. Das Spannungsverhältnis zwischen wirtschaftlichen Logiken und der Bedeutung als Prestigebauten soll ausgeleuchtet werden.

 

 

 

 

 

 


 





 

Stadt, Land und Meer. Häfen als Wirtschaftsfaktor und Prestigeobjekt


 





 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

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