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Das Pantheon in Rom

(mit M. Wäfler, Chr. Berndt (Universität Bern), G. Graßhoff (HU Berlin) und M. Heinzelmann (Universität zu Köln)

Im Rahmen zweier Kampagnen wurde 2005 und 2007 das Pantheon in Rom weitestgehend vollständig mittels Laserscanning aufgenommen. Das dabei entstandene dreidimensionale Modell wird seither am Computer unter Einsatz verschiedener Technologien ausgewertet. Im Gegensatz zu bisherigen wissenschaftlichen Ansätzen mittels der symmetrischen Komponenten des Gebäudes die Perfektion antiker Bautechnologie zu bewerten und zu entschlüsseln, werden für die Fragestellungen zum Pantheon besonders die Abweichungen und ungewöhnlichen Maße zur Analyse herangezogen. So gelang es nicht exakte Maßangaben für den gesamten Bau zu gewinnen, auch konnten starke Deformationen in der Kuppel nachgewiesen und die Wölbung des Fußboderns detailgenau erkannt werden. Im Zuge der laufenden Arbeiten werden vor allem die Säulen der Portikus hinsichtlich ihrer Entasis, Position und Dimension untersucht. Ferner sollen anhand der exakten Maße Rückschlüsse zu einzelnen Aspekten des eigentlichen Bauprozesses gewonnen werden.

Das Projekt ist an der Universität Bern beheimatet und wird vom dortigen Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftstheorie sowie dem Karman Center for Advanced Studies in the Humanities gefördert.


Publikationen

J. Albers - G. Graßhoff - M. Wäfler, Das Pantheonprojekt in Bern. Ein Zwischenbericht, HASB 20, 2007, 127-134

G. Graßhoff - M. Heinzelmann - N. Theocharis - M. Wäfler (Hrsg.), The Bern Digital Pantheon Project. Plates, Pantheon 2 (Zürich 2009)

G. Graßhoff - M. Heinzelmann - M. Wäfler (Hrsg.), The Pantheon in Rome. Contributions to the Conference Bern, November 9-12. 2006, Pantheon 1 (Bern 2009)

 

Weiterführende Hinweise und Kontaktmöglichkeiten: www.digitalpantheon.ch

 

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